Osteopathiepraktijk
 Cuypers

Darmkrämpfe

Ein Baby mit Krämpfen fängt eine halbe Stunde nach der Ernährung plötzlich zu weinen an, bekommt ein rotes Gesicht und macht kleine Fäuste. Das Baby zieht die Beine hoch und streckt sie wieder. Manchmal überdehnt es sich über den ganzen Körper. Flatulation kann für eine vorübergehende Linderung sorgen. Andere Symptome können sein: Verstopfung, eine ungewohnte Farbe oder Veränderung der Farbe oder Konsistenz des Kotes. Man nimmt an, dass die Krämpfe mit der Unreife der Därme zu tun haben.

Darüber hinaus ist auch das Nervensystem noch nicht vollständig entwickelt. So können Säuglinge durch diese internen Anreize schnell in einen Alarmzustand geraten. Darmkrämpfe beginnen mit zwei bis vier Wochen (bei Frühgeborenen später) und sind am schlimmsten, wenn das Baby ungefähr sechs Wochen alt ist. Bei den meisten Babys löst sich dieses Problem automatisch, aber manchmal sind die Krämpfe so heftig, dass etwas getan werden muss.

Der Osteopath kann das Baby untersuchen und feststellen, ob es nicht eine Blockierung im Hals- oder Brustwirbel gibt, wodurch die Innervation der Därme in Schwierigkeiten gerät. Auch kann eine Blockierung im Schädel entstanden sein (während der Schwangerschaft durch Platzmangel in der Gebärmutter oder im engen Geburtskanal während der Geburt). Auch hier kann dann der zehnte Hirnnerv eingeklemmt werden, der in hohem Maße das Funktionieren der Därme steuert. Der Osteopath kann diese Blockierungen mit sanften Techniken lösen, so dass die Nerven frei liegen und die Därme wieder optimal funktionieren. Darüber hinaus kann der Osteopath das Funktionieren der Därme stimulieren, indem er sie mobilisiert oder wenn nötig ihre Funktion mit einem Probioticum unterstützt. So wird der Osteopath das Baby in verschiedenen Bereichen untersuchen und eventuell behandeln, so dass die Därme schnell wieder optimal funktionieren.

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