Osteopathiepraktijk
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Kieferorthopädische Behandlung

Heute haben fast alle Kinder, oft auch Erwachsene, eine Zahnspange. Dies nennt man eine kieferorthopädische Behandlung. Es gibt viele Arten von Zahnspangen. Einige davon möchte ich hier nennen: die bekannteste ist die so genannte Bügelzahnspange. Hierbei klebt man Brackets auf die Zähne und diese werden mittels einer Faser verbunden. Aber es gibt auch eine Zahnspange, die einen Unterbiss korrigieren soll. Ein Überbiss wird mit einem “Twin Block” oder einem “Aktivator” korrigiert: durch das Tragen von diesen Zahnspangen müssen die Muskeln am Unterkiefer stärker werden, wodurch ein anderer Stand im Kiefer entsteht. Beim Tragen einer Aussenspange (Handgear) gibt es Kräfte auf den Oberkiefer, so dass das Wachstum des Oberkiefers beeinflusst wird. Wenn die Behandlung nach etwa 1 oder 2 Jahren abgeschlossen ist, muss mit Hilfe von Retensionsapparatur (ein Draht hinter den vorderen Zähnen oder eine herausnehmbare Nachtspange) der erzielte Stand des Kiefers und der Zähne erhalten werden. Dies kann Jahre dauern, weil nicht nur der Kiefer, sondern auch die Zähne sich weiterhin entwickeln.

Warum habe ich dies alles noch mal deutlich erklärt?

Sie haben immer wieder das Wort ‘Kraft’ gelesen. Während einer kieferorthopädischen Behandlung wird auf den oberen und/oder unteren Kiefer ziemlich viel Kraft ausgeübt. Dadurch wird das natürliche Wachstum dieser Knochen auf unnatürliche Weise beeinflusst. Jeder Körper hat seine eigenen, einzigartigen Kraft- und Bewegungslinien. Durch kieferorthopädische Behandlung können diese Linien gestört werden. Die Art und Weise der Bewegungen ändert sich und es kann ein Verlust von Bewegungen auftreten. Es handelt sich dann um Bewegungen zwischen den Schädelknochen (diese sind nämlich noch nicht völlig verschmolzen), aber auch um die Bewegungen im Kiefer. Nach einer kieferorthopädischen Behandlung entstehen manchmal auch Beschwerden und Schmerzen im Bereich des Kiefers oder des Schädels. Für einen gesunden Körper ist es wesentlich, die natürlichen Kraftlinien wiederherzustellen. Durch kraniale Techniken kann der Osteopath die Schädelknochen behandeln und ihre Mobilität wiederherstellen. Auf diese Weise gibt die kieferorthopädische Behandlung weniger Beschwerden, die in Zukunft nicht mehr vorkommen. Man muss dabei an eine Behandlungsfrequenz von einmal in drei oder vier Monaten denken.

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